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Beim Fracking wird nach Erstellung einer bis zu mehreren tausend Meter tiefen Bohrung zur Erhöhung der Permeabilität (Durchlässigkeit) der Gesteine im Zielhorizont – das heißt auf der Ebene der tiefsten Stelle der Bohrung – unter hohem Druck Wasser durch das Bohrloch in den tieferen Untergrund gepumpt, das in der Regel mit chemischen Zusätzen und Stützmitteln wie z. B. Quarzsand versetzt ist. Typischerweise sind in der Tiefe mehrere zusätzliche horizontale Bohrungen mittels Richtbohren – durch Umlenken des Bohrkopfes in die Waagrechte − in das umgebende Gestein ausgeführt, um die Ausbeute zu erhöhen. Die unter einem Druck von typischerweise mehreren hundert Bar eingepresste Flüssigkeit („Fracfluid“) hat dabei die Aufgabe, im Reservoirgestein Gesteinsrisse zu erzeugen, aufzuweiten und dauerhaft zu stabilisieren. Seit Ende der 1940er Jahre wird Fracking, auch in Deutschland, vor allem bei der Erdöl- und Erdgasförderung, sowie bei der Erschließung tiefer Grundwasserleiter für die Wassergewinnung und der Verbesserung des Wärmetransportes bei der tiefen Geothermie eingesetzt. In den letztgenannten Anwendungsfällen werden keine Stützmittel und/oder chemische Zusätze benötigt. (Quelle: Wikipedia)

Die Gefahr durch das Einleiten von Chemikalien kann nicht ausgeschlossen werden, da es keine Langzeitstudien von unabhängigen Instituten gibt, die einen Schaden für Mensch und Natur ausschließen.
In einigen Gebieten der USA, steigen brennbare Gase mit dem Trinkwasser an die Oberfläche und verseuchen das Trinkwasser und die Menschen.

Lebensmittel- und Getränkehersteller fordern in Einzugsgebieten von Mineral- und Heilquellen, von Braubrunnen, für die Herstellung von Getränken sowie für die Trinkwasserversorgung und für die Lebensmittelherstellung müsse Fracking generell verboten werden. Dieses ist nur eine Forderung von vielen die zeigt, dass Gefahr
besteht und nicht berechenbar ist.
Die Abhängigkeit von ausländischen Gaslieferungen, wie aus Russland führt in Deutschland dazu, Alternativen zu finden. Ob Fracking aber der richtige Weg ist, bleibt zu bezweifeln.
In der Vergangenheit hatte man auch auf Kernenergie gesetzt, bis uns die Katastrophen von Tokio und Tschernobyl die bestehende Gefahr unwiderruflich zeigten.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) wollen dem bisher weitgehend ungeregelten Umgang mit der umstrittenen unkonventionellen Gasförderung sehr enge Grenzen setzen. Die Regelungen für die konventionelle Gasförderung sollen verschärft werden. Fracking-Vorhaben zur Gasförderung aus Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3000 Metern werden durch das Wasserhaushaltsgesetz verboten, betonen die Minister. Kritiker sehen in mehreren Detailvorschlägen aber zu große Schlupflöcher.
Oft genug wurde bewiesen, wenn der Profit groß genug ist, die Lobby stark genug, reicht das aus, um Gesetze zum Nachteil der Bevölkerung zu ändern. Niemand glaubt daran, dass die Energiepreise auch nur um einen Cent nach unten gehen, nur weil es mehr deutsches Gas ist. Es muss nachhaltig gehandelt werden um die Umwelt, und somit die Menschen zu schützen, ist eine einfache Forderung der Menschen Weltweit.

Bald überall in Deutschland zu sehen?

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