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Zur Debatte um die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski:
„Die ständig neuen Auslandseinsätze der Bundeswehr überlasten die Truppe und stellen die generelle Einsatzbereitschaft in Frage. Viel schlimmer noch ist die offenkundige Plan- und Konzeptlosigkeit, die sich hinter den überhasteten Maßnahmen offenbart. Nachhaltige, seriöse Planung sieht anders aus.
Frau von der Leyen wäre gut beraten, wenn sie endlich ein langfristiges sicherheitspolitisches Konzept erarbeiten würde, das die deutschen Interessen im Ausland als Kernstück beinhaltete und auf dessen Grundlage die Bundeswehr planen und agieren könnte. Nichts davon ist derzeit auch nur ansatzweise der Fall. Stattdessen wird für die nicht ausreichende Anzahl von Soldaten ab 2016 die Arbeitszeit verkürzt, nur noch Freizeit- anstelle von finanziellem Ausgleich gewährt und dies alles ohne konkrete Umsetzungsbestimmungen.
Um diesen eklatanten Mangel an Personal zu beheben, aber auch um die Verwurzelung der Bundeswehr in der Gesellschaft wieder zu vertiefen, ist die Wiedereinsetzung der allgemeinen Wehrpflicht dringend notwendig. So kann die Bundeswehr das dringend notwendige Personal rekrutieren und gleichzeitig einen echten Dienst für die Demokratie leisten.“
Sicher ist, die Bundeswehr kann in dieser Konstellation die Aufträge für die sie eingesetzt wird, so nicht mehr lange durchführen.
Die Forderung nach Wiedereinführung der Wehrpflicht wird in vielen Parteibüros seit Monaten diskutiert, doch niemand traut sich diese Forderung öffentlich zu machen. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht sind in Deutschland mehr als 30 Standorte geschlossen und abgerissen worden. Selbst Bundeswehrkrankenhäuser wurden in diesem Zusammenhang geschlossen.
Ursula von der Leyen hat jedoch 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt um die vorhandenen Standorte zu renovieren, doch wird das nicht reichen. Mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht, käme das nächste Problem, der fehlende Platz für Soldaten und Ausrüstung. Mit der maroden Ausrüstung der Bundeswehr, ist die Truppe heute schon in Schwierigkeiten, die erteilten Aufträge durchzuführen. Für eine weltweit eingesetzte Truppe ist die Bundeswehr noch nicht aufgestellt.
Es bleibt zu hoffen, dass mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht auch die Strukturen der Standortverwaltungen aufgebaut werden und damit Arbeitsplätze für Zivilisten entstehen.

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